„Dorf.Gemeinschaft.Auderath!“

Die Initiative „Dorf.Gemeinschaft.Auderath!“ stellt sich vor

Ein Kooperationsprojekt der Ortsgemeinde Auderath mit den Kirchengemeinden, der Verbandsgemeinde Ulmen und dem Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. mit seinem Fachdienst „Caritas der Gemeinde“ und dem Ambulanten Hilfezentrum AHZ der Caritas in Lutzerath.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Auderath,

„Dorf.Gemeinschaft.Auderath!“ — unter diesem Motto hatten wir — die Ortsgemeinde und die Kirchengemeinden in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Mosel-Eifel- Hunsrück e.V. und unterstützt durch die Verbandsgemeinde Ulmen im Juni 2015 alle Auderather Bürgerinnen und Bürger zu einer ersten Bürgerversammlung eingeladen. Zahlreiche Mitbürger/innen waren dieser Einladung gefolgt und gemeinsam haben wir alle überlegt, wie das schöne Miteinander und Füreinander, das in unserer Gemeinde herrscht, noch weiter gestärkt und in die Zukunft getragen werden kann. Vertreter der Ortsvereine stellten das vielfältige Vereinsleben vor, es wurden Wünsche und Anregungen geäußert und Bürgerinnen und Bürger boten bereits an, in ganz unter- schiedlicher Weise tätig zu werden. In zwei weiteren Bürgerversammlungen wurden verschiedene Einzelprojekte kontinuierlich weiter entwickelt und nahmen dank des Engagements der ehrenamtlich Mitarbeitenden immer konkretere Züge an. Wir freuen uns deshalb, Ihnen die ersten Angebote unserer Initiative vorstellen zu dürfen, die zukünftig das Leben in unserer Gemeinde noch liebens- und lebenswerter machen werden. Diese Einzelprojekte verfolgen das Ziel, etwas für die Mitmenschen zu tun, in dem sie kleine Hilfen im Alltag anbieten, gemeinschaftsfördernde Aktivitäten ermöglichen, Begegnungsmöglichkeiten schaffen und mit dazu beitragen, dass der Mensch in allen Lebenssituationen im Mittelpunkt steht. Allen Aktivitäten ist dabei gemeinsam: Die ehrenamtlich Mitarbeitenden gestalten ihre Angebote selbst und werden dabei von den eingangs erwähnten Initiatoren unterstützt. Freuen Sie sich also auf folgende Angebote:

Mitnehmen und mitgenommen werden

— die „Rote Mitfahr-Bank“

Wer kein Auto hat oder nicht mehr selbst Auto fahren kann, steht oft vor der Frage, wie man nach Ulmen, Cochem, Daun oder in nahegelegene Orte kommen kann, wenn dort der Einkauf oder Wichtiges zu erledigen sind. Zwar pendeln Busse, doch diese fahren oft zu ungünstigen Zeiten. Deshalb gibt es in Auderath nun die „Rote Mitfahr-Bank“ am Bürgerhaus! Die Idee: Wer in einen der angegebenen Orte fahren möchte, setzt sich einfach auf die „Rote Mitfahr-Bank“. Auderather Bürgerinnen und Bürger, die mit dem Auto den Ort in eine dieser Richtungen verlassen, haben so die Möglichkeit, eine(n) dort Wartende(n) mitzunehmen, wenn Sie dies möchten. Auf diese Weise ist für die an einer Mitfahrt Interessierten zumindest der Hinweg zum gewünschten Ziel ermöglicht. Und vielleicht trifft man dort beim Einkaufen, im Wartezimmer oder anderenorts einen Auderather, der einen mit nach Hause nimmt. Ansonsten bleibt ja immer noch der Bus … Alle Auderatherinnen und Auderather sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Projekt teilzunehmen — sowohl die Autofahrer/innen, die jemanden mitnehmen wollen, als auch diejenigen, die es einmal ausprobieren möchten, von der „Roten-Mitfahrer- Bank“ aus mitgenommen zu werden. Kontakt: Paul Laux, Tel. 02676 - 231

„Mensch-Ärgere-Dich“ doch nicht

— es gibt ja den „Spiele-Treff für Jung und Alt“

Man ist allein daheim? Niemand da zum Reden und Beisammensein? — In Auderath gibt es hier eine tolle Alternative: regelmäßig veranstalten wir einen Spieletreff für Jung und Alt. Altbekannte, aber auch neuere Spiele, von Mensch-Ärgere-Dich-nicht bis hin zu den Siedlern von Catan, von Schach bis Rommé und von Skat bis Mau-Mau können mit- gebracht und in gemeinsamer Runde in angenehmer Atmosphäre gespielt werden. Garantiert dabei: Viel Spaß und Unterhaltung! Natürlich wird neben dem Spielen auch noch Zeit für eine Tasse Kaffee und leckeres Gebäck sein — und für Reden und Lachen sowieso … Der Spiele-Treff findet monatlich im Bürgerhaus statt. Die Termine werden rechtzeitig im Vulkan Echo sowie auf der Homepage www.auderath.de bekannt gegeben. Kontakt: Sebastian Völkel, Tel. 02676 - 780 40 02

„Schön Dich zu sehen!“

— der Besuchsdienst „Mensch für Mensch“

Manchen Mitbürgerinnen und Mitbürgern fällt es alters- oder krankheitsbedingt nicht leicht, das Haus zu verlassen oder sie bleiben aus andere Gründen lieber zu Hause. Um diesen Menschen Zeit zu schenken und den Tag kurzweiliger zu gestalten, haben einige Auderather Mitbürgerinnen — mit Unterstützung durch das Ambulante Hilfe- zentrum AHZ der Caritas in Lutzerath — den Besuchsdienst „Mensch für Mensch“ ins Leben gerufen. Sie bieten an, Menschen zu besuchen, bei den kleinen und großen Sorgen und Freuden des Alltags zuzuhören, sie berichten über Neues aus dem Dorf und in der Welt, tauschen Erinnerungen aus, spielen mit den Besuchten auch mal Mensch-Ärgere-Dich-nicht, gehen mit ihnen gerne mal ein wenig spazieren und lachen — oder schweigen mit ihnen. Die Ehrenamtlichen freuen sich auf die Begegnung — respektieren aber auch den Wunsch nach Zurückgezogenheit! Und, was den Besuchsdienstmitarbeiterinnen wichtig ist: Niemand braucht eine Putzkolonne kommen zu lassen, niemand braucht etwas aufzutischen! Im Gegenteil: Es soll bei den Besuchen zwanglos und locker zugehen! Und keine Angst vor Klatsch und Tratsch — die Ehrenamtlichen sind durch die Orts- und Pfarrgemeinde zur Verschwiegenheit verpflichtet! Kontakt: Sylvia Adolph, 02676 - 780 40 35 | Irene Müller, 02676 - 674 | Rita Roß, 02676 - 1285

Ein schönes Zeichen, dass die Gemeinde niemanden vergisst

— der Besuchsdienst im Altenheim

Es ist unser aller Wunsch, im Alter möglichst lange in unserer gewohnten häuslichen Umgebung leben zu können. Viele ambulante Hilfen ermöglichen es heutzutage, sich diesen Wunsch zu erfüllen. In einigen Fällen wird dennoch der Umzug in ein Senioren- heim notwendig — so auch bei manchen Auderather Mitbürger/innen, die nun in Ulmen, Lutzerath und Bad Bertrich ihren Lebensabend verbringen. Damit diese Senior/innen erleben können, dass die Gemeinde auch weiter an sie denkt, haben sich Ehrenamtliche aus Auderath bereit erklärt, „ihre“ Auderather dort regelmäßig zu besuchen und Neuigkeiten „aus dem Dorf“ mitzubringen, ihnen zuzuhören oder ganz einfach eine Zeit lang bei ihnen zu sein. So bleibt der Kontakt zur Gemeinde erhalten und Auderath für die Besuchten weiter lebendig. Kontakt: Inge Krämer, Tel. 02676 - 1706 Und noch etwas: Wer zum Besuch im Seniorenheim mitfahren möchte, kann sich bei Inge Krämer melden, um die nötigen Absprachen zu treffen!

„Und das hab ich selbst gemacht!“

— der Bastel-Workshop für Kinder

Basteln macht Spaß — vor allem dann, wenn man mit anderen zusammen kreativ sein kann. Den Jahreszeiten entsprechend können Kinder im Alter von 4 — 7 Jahren unter Anleitung im Bastel-Workshop Schönes selbst gestalten und gleich mit nach Hause nehmen oder verschenken. Und wenn‘s gefällt und gewünscht ist, kann auch ein Bastel- Workshop für ältere Kinder angeboten werden. Die etwa zweistündigen Workshops finden jeweils am ersten Mittwoch im Monat von 14:00 — 16:00 Uhr im Bürgerhaus statt. Außer einem kleinen Kostenbeitrag für das gestellte Material bleibt es ansonsten kostenfrei. Über die Termine wird rechtzeitig im Vulkan Echo sowie durch Aushang im Kindergarten, im Bürgerhaus und auf der Homepage www.auderath.de informiert. Kontakt: Svenja Mayer-Moosmann, 01578 - 559 75 70 | Yvonne Jacobi, 02676 - 297 31 80

Wenn kleine Dinge im Haushalt und Garten schwerfallen

— fragen Sie das „Kleine Alltagshilfen-Team“

Älteren und kranken Menschen kleine Hilfestellungen im Haushalt oder Garten anzu- bieten — dieses Ziel haben sich Jugendliche aus Auderath gesetzt. Die hier engagierten jungen Menschen wechseln auf Anfrage eine Glühbirne aus oder hängen die Gardinen ab und auf, wenn das Auf-die-Leiter-Klettern zu schwierig oder zu riskant geworden ist, sie mähen auch mal Rasenflächen oder stellen die Mülltonne raus, wenn dies kein Angehöriger erledigen kann. Kontakt: Gerrit Höltkemeier, Tel. 02676 - 95 10 10 | Dominik Nikolay, Tel. 02676 - 1866

Wolle, Nadel und muntere Gespräche

— der „Strick-Treff“

Stricken war früher ganz selbstverständlich — und ist auch heute wieder groß in Mode! Wer gemeinsam mit Anderen — ob Jung oder Alt — stricken möchte (oder es von „Expertinnen“ lernen will) und sich dabei mit Anderen unterhalten will — für den gibt es in Auderath jetzt den „Strick-Treff“. Alle 14 Tage donnerstags. Auch Anfänger/innen sind herzlich willkommen! Aktuelle Infos hierzu im Vulkan Echo sowie auf unserer Homepage www.auderath.de Kontakt: Irmgard Laux, Tel. 02676 - 289

Treffen mit christlichem Hintergrund, auch zu lebenspraktischen Themen

— Gebetskreis „MITTENDRIN“ Auderath

Der Gebetskreis ist seit 1999 ein fester Bestandteil unserer Gemeinde. Christen aus umliegenden Orten treffen sich donnerstags um 19:45 Uhr zum Beten, zu Lobpreis, Bibellesen und Glaubensgespräch im ehemaligen „Tante-Helga-Laden“. Im Rahmen der Dorfinitiative werden verschiedene Veranstaltungen zu religiösen und lebenspraktischen Themen angeboten. Hierzu sind alle Auderather herzlich willkommen. Termine und nähere Angaben zu den jeweiligen Veranstaltungen werden rechtzeitig im Vulkan Echo sowie in Aushängen an Bürgerhaus und Kirche veröffentlicht. Kontakt: Martina Nikolay, Tel. 02676 - 1866

Informationsveranstaltungen

zur Vorsorgevollmacht und gesetzlichen Betreuung

Rechtzeitige Vorsorge für Situationen in unserem Leben zu treffen, in denen wir uns selbst nicht mehr äußern können, was wir wollen und nicht wollen, dieses Bewusstsein ist in der Bevölkerung in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Dennoch besteht vielfach noch Unsicherheit, wie der persönliche Wille juristisch einwandfrei geäußert werden kann. Eine Auderather Mitbürgerin mit entsprechender beruflicher Erfahrung stellt bei einmal jährlich stattfindenden Infoveranstaltungen diese Themen leicht verständlich vor. Das kostenlose Angebot steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Termine für der Veranstaltungen werden rechtzeitig im Vulkan Echo und per Aushang in der Gemeinde bekannt gegeben. Kontakt: Ellen Weinem, Tel. 02676 - 8451 Informationsveranstaltungen zu ebenso wichtigen wie interessanten Themen, z.B. „Enkel-Trick“, „Sicherheit vor Einbruch und Diebstahl“ sind geplant.

Fitness für Jung und Alt

— der „Zumba-Treff“

Für Jugendliche — aber nicht nur für sie — wird das kooperative Tanzen, besser be- kannt unter der Sportart „Zumba“, an zehn Wochenenden unter fachkundiger Anleitung ein- und mit viel Freude ausgeübt. Es macht Spaß, hält fit und schafft Gemeinschafts- gefühl. Der „Zumba-Treff“ wird unter der Trägerschaft des Sportvereins angeboten und durch die Verbandsgemeinde Ulmen unterstützt und gefördert. Veranstaltungstermine werden jeweils rechtzeitig im Vulkan Echo veröffentlicht. Kontakt: Johanna Weinem, Tel. 02676 - 8451

Austausch, Abwechslung und Auszeit vom Alltag für Mütter und Kleinkinder

— die Krabbelgruppe

Auch für unsere jungen Mütter hat die Initiative „Dorf.Gemeinschaft.Auderath“ etwas im Programm: die Krabbelgruppe! Sie bietet jeden Donnerstag von 10:00 — 12:00 Uhr im Bürgerhaus Müttern mit ihren Kleinkindern die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und mit Anderen in zwangloser Atmosphäre zusammen zu sein. Erfahrungen rund ums Baby und Kleinkind können ausgetauscht und einander Tipps gegeben werden. Neben diesem für Mütter wichtigen Austausch ist die Krabbelgruppe auch für die Kleinen ein spannender Ort, gibt es für sie doch so vieles Neues zu entdecken und voneinander zu lernen. Gemeinsam wird in der Krabbelgruppe gespielt und gesungen. Und für die Mütter gehört auch eine Tasse Kaffee oder Tee dazu. Bei schönem Wetter wird gern die Gelegenheit genutzt, gemeinsam spazieren zu gehen. Die Krabbelgruppe eröffnet auch die Chance, weitere gemeinsame Aktivitäten zu planen, die zusätzliche Freude und Abwechslung ins Leben bringen können. Kontakt: Hanna Völkel, Tel. 0151 - 462 391 98

Neu in Auderath?

— der Neuzugezogenen-Besuchsdienst stellt sich vor

Es ist schön, dass jedes Jahr viele Einzelpersonen und Familien sich für Auderath als neuen Wohnort entscheiden. Um ihnen das Einleben in unsere Gemeinde zu erleichtern und um sie über die vielen Angebote und Möglichkeiten zu informieren, wie sie sich und die eigenen Talente in unsere Dorfgemeinschaft einbringen können, haben wir einen Neuzugezogenen-Besuchsdienst gegründet. Mitglieder des Gemeinderates und der Ortsbürgermeister besuchen „Neu-Auderather“, um sie willkommen zu heißen und ihnen eine „Info-Paket“ über unseren schönen Ort zu überreichen. Kontakt: Paul Laux, Tel. 02676 - 231

Treff für Jung und Alt

— die „Grüne Batschel-Bank“

Bei schönem Wetter mal raus an die frische Luft und eine Runde durchs Dorf — das macht jeder gerne. Und wenn man jemanden trifft und ein „Schwätzjen“ hält, ist es umso schöner. Früher hat man sich an der „Zeip“ getroffen, wo das Vieh getränkt wurde, und man hat geredet und gelacht. Doch diese Zeiten sind vorbei. Nicht vorbei ist jedoch die Möglichkeit, sich zum „Batscheln“ zu treffen — auf unserem kleinen Dorfplatz vor der Kirche! Die dortigen laden alle Auderather ein, sich „einfach so“ mit Anderen zu treffen und über Gott und die Welt zu reden — und das traditionsreiche „Schwätzjen halten“ wieder neu zu beleben …

Gesund, beweglich und fit im Alter

— das Senioren-Turnen

Senioren-Turnen und Senioren-Tanz hat in Auderath eine lange Tradition, auch wenn diese im Moment ein wenig ruht. Unsere Initiative „Dorf.Gemeinschaft.Auderath!“ will anregen, Senioren-Turnen und Tanz  wieder zum festen Bestandteil des gemeindlichen Lebens zu machen. Interessierte können sich beim Sportverein oder beim Ortsbürgermeister melden.

Weitere Ideen …

sind gefragt! Wobei auch die Ortsvereine eine wichtige Rolle spielen. So hat der Sportverein Alemannia Auderath die Patenschaft für den Spielplatz und die Pflege der Blumen- kübel in dessen Umfeld übernommen. — Der Gesangverein MGV Liederkranz hat die Zuständigkeit übernommen für die regelmäßige Grundreinigung der Aufbahrungshalle sowie das Kümmern um die Einfriedungshecke des Friedhofes. — Die Freizeitmann- schaft Auderath hat sich bereit erklärt, im Außenbereich des Kindergartens für die Pflege der Spielgeräte zu sorgen sowie die Renaturierung der noch vorhandenen Pflasterfläche im Bereich der ehemaligen Telefonzelle zur Vergrößerung des Spiel- platzes vorzunehmen. — Die Freiwillige Feuerwehr nimmt den Unterhalt, die laufende Instandsetzung sowie die Bewirtschaftung der „Matteshütte“ (Schutzhütte) wahr.
Caritasder Gemeinde