Danke Marietta Lönarz

Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück verabschiedet Mitarbeiterin

der Suchtberatung nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand

16.1.2018  |  Vierzig Jahre war sie Mitarbeiterin in der Suchtberatung des Caritasverbandes Mosel-Eifel- Hunsrück e.V. und beriet, unter- stützte und begleitete Menschen auf ihrem Weg aus der Abhängig- keit von Alkohol, Medikamenten und Drogen sowie bei Ess- störungen. Nach vier Jahrzehnten wurde Marietta Lönarz, die als frisch- gebackene Sozialarbeiterin beim damaligen Kreis-Caritasverband Cochem ihre Berufslaufbahn begann, nun in den Ruhestand verabschiedet. „Sie sind ein Urgestein des Cochemer Caritasverbandes und ich möchte mich ganz herzlich für Ihr langjähriges Engagement in ihrem Aufgabenfeld bedanken“, so Caritasdirektor Frank Zenzen, der in einer kleinen Feierstunde im Beisein der Caritas-Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle Cochem und der Caritas-Nebenstelle das segensreiche Wirken der Suchtberaterin würdigte. Diesen Dank schloss sich auch Karl Dumont, Dienststellen- leiter der Caritas-Geschäftsstelle Cochem, gerne an. „Marietta hat die Suchtberatungsstelle Cochem aus den Anfängen heraus maßgeblich aufgebaut. Der Fortbestand und die Fortentwicklung lagen ihr immer ganz besonders am Herzen. Sie hat neuen Ideen stets ihr Knowhow zur Verfügung gestellt“, so Karl Dumont, der ebenfalls hervorhob, das die angehende Ruheständlerin stets den Verband als Ganzes mitgedacht hat: „Es war ihr eine großes Anliegen, sowohl die Entwicklung des gesamten Caritasverbandes wie auch das Funktionieren der Dienstgemeinschaft aller Mitarbeitenden mit zu gestalten“. Auch die soziale Landschaft im Kreis Cochem-Zell hat Marietta Lönarz mitgeprägt. Initiativ und helfend war sie immer dabei, wenn es um die Entwicklung von Angeboten zu Wohle der Einwohner im Kreis Cochem-Zell ging. Zu nennen sind die „AG Sucht- prävention“, die „Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft“, in der sich ab 1984 die sozialen  Einrichtungen und  Akteure im Kreisgebiet mit ihren jeweiligen Zielsetzungen und Schwerpunkten kennenlernen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit erarbeiten konnten. Zu nennen ist weiter die „Arbeitsgemeinschaft sozialer Einrichtungen“, die als Arbeitsforum maßgeblich zum Entstehen der Schuldner- und Insolvenzberatung beim Caritasverband beigetragen hat, berichtet der Caritas-Dienststellenleiter. Doch damit nicht genug. Auch die Kreuzbundgruppen als Selbsthilfeorganisation von Suchtkranken und ihren Angehörigen hat Marietta Lönarz mit aufgebaut, deren Sitzungen mit viel Fachkompetenz geleitet und die Menschen in dieser besonderen Lebenssituation engagiert begleitet. „Ich konnte immer miterleben, wie froh die Kreuz- bundgruppenmitglieder mit Dir sind und wie gut, ja fast familiär das Verhältnis zwischen Dir und den Kreuzbundleuten ist“, freut sich Karl Dumont, dem nach Aussagen von ehemals Suchtkranken wie: „Marietta hat mir das Leben gerettet“ in Erinnerung ge- blieben  sind. Sehr viel Positives also, das die scheidende Caritas-Mitarbeiterin am Ende ihres Berufs- lebens attestiert bekam. Und das zu Recht, denn ihr Wesen und Wirken zeichnete sich ebenso durch das Schauen über den Tellerrand, Beharrlichkeit und Professionalität wie auch durch Fürsorglichkeit und Herzlichkeit aus. „Wir konnten 40 Jahre darauf vertrauen, dass sie ihre Arbeit im ursprünglichen Gebot der Caritas tut und durch ihre Art das Evangelium der Kirche für die Mitmenschen und die Klienten sichtbar gelebt hat“, so Karl Dumont, der auch im Namen der Mitarbeiter des Caritasverbandes Marietta Lönarz einen Ruhestand wünschte, „der zu Dir passt und in dem deine Wünsche erfüllt werden!“
Nach 40 Jahren nun im verdienten Ruhestand: Caritasdirektor Frank Zenzen verabschiedet Suchtberaterin Marietta Lönarz